A7-Hamburg-Sperrung: Arbeiten an den Brücken kommen gut voran | NDR.de – Nachrichten

Stand: 19.11.2013 um 19:53 Uhr

Wegen Bauarbeiten für den Altonaer Schallschutztunnel ist seit Donnerstagabend ein Abschnitt der Autobahn 7 in Hamburg für 79 Stunden voll gesperrt.

Trotz Frost schreiten die Bauarbeiten gut und planmäßig voran. Zwei Brücken wurden bereits zerstört. Darunter sei eine besonders stabile Brücke an der Bahrenfelder Chaussee, sagte ein Sprecher der Autobahn GmbH Nord am Samstag. Auf der dritten Brücke am Osdorfer Weg sind noch Bagger im Einsatz. Die Reste der abgerissenen Bauwerke werden vor Ort zerkleinert und für das Recycling sortiert.

Aufgrund der Temperaturen sind die Arbeiter auf der Baustelle gezwungen, Salz zu streuen. Der Sprecher sagte, die Autobahn sollte am Montagmorgen nicht vereist werden, wenn der Verkehr voraussichtlich wieder aufgenommen wird.

Kein Verkehr am Samstag

Die A7 zwischen den Anschlussstellen Hamburg-Heimfeld und Hamburg-Volkspark wird bis Montagmorgen 5 Uhr in beiden Richtungen voll gesperrt. Auch der Elbtunnel ist von dieser Sperrung betroffen. Dadurch kam es am Samstag nicht zu Staus. Laut Verkehrsleitzentrale fließt der Verkehr auf den Umleitungen über die A1 und in der Innenstadt über die Elbbrücken.

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Der Verkehr in der Stadt ist etwas mehr

Am Freitagnachmittag herrschte auf der A1-Ausweichstrecke in Richtung Bremen sechs Kilometer Verkehr. Und auch in Hamburg wurde es etwas eng. Wollte man die Stadt durchqueren, müsste man etwa eine halbe Stunde mehr aufwenden. Insbesondere auf der B4-Ausweichstrecke Stresemannstraße und Amsinckstraße kam es zu Staus. Auf den Straßen der Stadt waren mehr Lastwagen unterwegs. Aber im Allgemeinen war es ruhig hier. Eine Sprecherin der Verkehrsleitzentrale sagte am Freitag: „Offenbar haben viele Autofahrer tatsächlich den Rat beherzigt, heute nicht nach Hamburg einzufahren.“

Das NDR Verkehrsstudio sammelt unter www.ndr.de/verkehr alle aktuellen Verkehrsmeldungen.

Appell: Pendler sollen möglichst von zu Hause aus arbeiten

Pendlern wurde dringend empfohlen, den öffentlichen Nahverkehr zu nutzen oder von zu Hause aus zu arbeiten. Unnötige Fahrten sind zu vermeiden. Anscheinend haben diese Warnungen funktioniert.

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Empfehlung: Gebiet ausgiebig umfahren

Wenn Sie fahren müssen, empfiehlt die Autobahn GmbH Nord, das Gebiet über die A1 (Bermen-Lübeck), die A21 (Bargteheide-Bad Segeberg) und die B205 (Bad Segeberg-Neumünster) zu umfahren. Ab den Anschlussstellen Hamburg-Heimfeld und Hamburg-Volkspark erfolgt eine innerstädtische Umleitung: Autofahrer, die in Richtung Süden fahren, folgen an der Anschlussstelle Hamburg-Volkspark der Beschilderung „Elbbrücken“ über die B4 auf die A1 und A7. nach Norden Der Verkehr am Kreuz Hamburg-Heimfeld wird über die Umleitung der U7 umgeleitet. Hafenverkehr von Süden kommend Sie kann der vorgeschriebenen U21-Strecke bis zum Hafen am Kreuz Hamburg-Heimfeld folgen.

Mögliche Alternativrouten in die Innenstadt

Wer von der A23 in Richtung Süden fährt, kann am Kreuz Pinneberg-Nord abfahren und über den Westring/L103 Ziele westlich von Hamburg erreichen. Von Norden kommend erreichen Sie die Hamburger Innenstadt über die Ausfahrt Schnelsen-Nord und die Flughafenumfahrung B432, B433 und Alsterkrugchaussee. Sie können auch an der Ausfahrt Hamburg-Schnelsen abfahren und über die Kollaustraße in die Innenstadt gelangen.

Bis 2028 soll der Schallschutztunnel fertig sein

Bis 2028 soll der zwei Kilometer lange Lärmschutztunnel Altoona über der dann achtspurig ausgebauten A7 fertiggestellt sein. Im Zusammenhang mit Bauarbeiten war die A7 in Hamburg bereits im Juli zweimal für mehrere Tage gesperrt.

andere Informationen

Verkehr vor dem Elbtunnel in Hamburg © dpa-Bildfunk Foto: Bodo Marks

Verkehr, Baustellen, Gefahrenhinweise und Straßensperren – aktuelle Verkehrslage in und um Hamburg. Mehr

Computergrafiken zeigen, wie die Langenfelder Brücke in Hamburg aussehen soll.

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Dieses Thema im Programm:

Hamburger Magazin 19.11.2022 | 19:30 Uhr

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