Anschlag auf Kunst „verhälnismäßig“: WDR-Magazin verteidigt Klima-Extremisten | Politik

Der Angriff auf die „relative“ Kunst |

Das WDR-Magazin verteidigt Klimaextremisten

Klimaextremisten bekommen Unterstützung – vor allem vom öffentlich-rechtlichen Rundfunk.

Das WDR-Wissensmagazin „Quarks“ hält die Verunglimpfung von Kunstwerken für „relativ“. Das geht aus einer neuen Grafik hervor, die Gaga auf Facebook und Instagram gepostet hat.

Politiker und Polizisten sind ratlos: Wird hier die Kriminalität durch Bestechung reduziert?

„Angesichts der Schwere der Klimakrise“, sagt Quarks, sei die Maßnahme „nicht übertrieben“, sondern „verhältnismäßig“. Es bedeutet: Kartoffeln und Suppe auf Kunstwerke zu gießen ist erlaubt, wenn es sich um etwas Höheres handelt.

Hintergrund: Extremklima-Gruppen haben sich in den vergangenen Monaten nicht nur auf die Straße gesetzt, um den Verkehr zu blockieren, sondern auch weltberühmte Kunstwerke angegriffen.

Hier bewerfen Aktivisten Monet mit Ofenkartoffeln

Am 23. Oktober griffen Aktivisten des Museums Barberini in Potsdam ein wertvolles Gemälde des französischen Künstlers Claude Monet an, gossen Kartoffelchips auf das Bild und steckten sich davor – das Gemälde war durch Glas geschützt, der kostbare Rahmen beschädigt.

Bild: Twitter

Die Aktion wird nun von der Generalstaatsanwaltschaft der Republik durchgeführt, die gegen die Käufer wegen Sachbeschädigung und Missbrauch ermittelt.

Das Magazin WDR zeigt sich davon unbeeindruckt. In der Grafik werden die Vor- und Nachteile der Kartoffelpüree-Aktion gegeneinander abgewogen – was spricht für und was gegen künstliche Straßenbenetzung?

Überraschenderweise kommt das „Quarks“-Diagramm zu dem Schluss, dass es mehr Gründe gibt, Kunstwerke zu schreiben, als GEGEN. Besonders überraschend: Die mögliche Strafbarkeit des Angriffs auf Kunstwerke wird nicht einmal diskutiert!

Hier ist die Analyse von Kartoffelpüree

Hier ist die Quarks-Kartoffelpüree-Analyse

Foto: quarks.de/Instagram

▶︎ Stattdessen liefert „Quarks“ viele Argumente für die Beschädigung von Kunstwerken. Zum Beispiel, dass „verschiedene Aktivitäten nebeneinander“ den „Erfolg des Protests“ steigern. Oder dass die Tat “Aufsehen erregt” und Politiker überzeugt werden, sich der Debatte anzuschließen, “wenn andere Formen des Protests nicht funktionieren”.

▶︎ Stärkstes Gegenargument: „Kritiker können die Klimabewegung leicht als radikal und kriminell behandeln.“ Bedeutung: Aktionen selbst machen Klimaradikale laut “Quarks” nicht verantwortlich. Es besteht lediglich die Gefahr, dass Kritiker Extremisten als „radikal und kriminell“ abstempeln.

Scharfe Kritik an dem öffentlich-rechtlichen Magazin kommt von Politik und Polizei!

▶︎ Der Hamburger CDU-Politiker Christoph Ploß (37) sagt zu BILD: „Hier wird Sachbeschädigung und Missbrauch gerechtfertigt – das geht nie!“

▶︎ CDU-Bundestagsabgeordneter Klaus Wiener (60) erklärte auf Twitter: „Journalistisch gesehen ein echter Quark.“ „Es lag nicht in der Macht des WDR, das einseitig zu nennen.“

▶︎ Manuel Ostermann (31), Vizepräsident der Gewerkschaft der Deutschen Polizei, ist verärgert: „Es ist nicht möglich, wie eine Form des ÖRR anfangen kann, gewalttätige und radikale Aktionen von Radikalen und Extremisten im Namen des Klimas zu verfolgen.

Ostermann sagte zu BILD: „Quarks wären gut beraten, über Radikalisierungsverfahren aufzuklären und nicht wie hier kriminelle Taten durch falsche Aufklärung zu bagatellisieren.“

Obwohl „Quarks“ Argumente für die Grafik ausgewählt und abgewogen hat, möchte die Redaktion nicht, dass die Grafik als Meinungsäußerung verstanden wird. Auf Nachfrage von BILD erklärte der WDR, dass die Argumente „nicht die Meinung der Quarks-Redaktion“ wiedergeben, sondern „die Einschätzung verschiedener Experten“ widerspiegeln, „die sich in der aktuellen öffentlichen Debatte über Klimaaktivisten geäußert haben“. Dies sei „in der Grafik unten deutlich angedeutet“.

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