Die besten neuen Laptops auf der CES 2023

Auf, zu – sind alle Laptops gleich? Überhaupt nicht. Denn auf der Technikmesse CES werden in diesem Jahr Notebooks mit frischen Ideen und viel Leistung gezeigt.

3D-Bild ohne schwere 3D-Brille? Und die neuesten Videospiele in voller optischer Qualität auf einem Laptop? Sie werden noch mehr Trends sehen, wenn Sie sich die neuen Laptop-Releases auf der CES (bis 8. Januar) ansehen. Einige brauchen vielleicht bald einen größeren Rucksack. Überblick.

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Mehr Leistung dank neuer Grafikkarten

Der Unterschied im Stand ist eklatant. Die neue Generation von Gaming-Notebooks mit der neuen Geforce-GTX-40-Serie von Nvidia benötigt deutlich weniger Strom bei mehr Bildern pro Sekunde und besserem Display.

Laptop-Trends von der CES
RTX 4050-4080 sind dabei: Gaming-Laptops verschiedener Hersteller mit neuen Nvidia-Grafikchips.Foto: Zacharie Scheurer/dpa-tmn

Möglich machen das laut Nvidia zwei Dinge: Erstens eine neue Chip-Architektur namens Ada Lovelace. Und zum anderen Deep Learning Super Sampling (DLSS 3). Vereinfacht gesagt bedeutet das mehr Leistung und mehr Frames pro Sekunde mit Hilfe von künstlicher Intelligenz.

Und da neue Laptop-Grafikchips weniger Strom verbrauchen als die vorherige Generation, passen jetzt leistungsstärkere Chips in schlankere Computer.

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ROG Zephyr 14
Das Asus ROG Zephyr 14 verfügt über die neueste Generation von Nvidia-Grafikchips.Foto: Zacharie Scheurer/dpa-tmn

Innovationen bei Laptop-Bildschirmen

Der 18-Zoller war einst beliebt bei Gaming-Laptops, dann war er weg – und jetzt ist er zurück. 17 Zoll ist irgendwie 2022. Alienware und Acer zeigen 18-Zoll-Modell mit Geforce RTX. Anders als früher sind große Laptops jetzt etwas leichter, wobei das Acer Predator Helios 18 mit knapp 3,25 kg kein Leichtgewicht ist.

Auch eine Rückbesinnung auf alte Bildschirmgrößen: 16:9 weicht immer mehr 16:10 – also gibt es wieder mehr Platz in der Vertikalen. Und warum neue Größen? Klare Antworten gibt es auf der Messe nicht. Manche sagen: Zu kleine Laptops sind für viele im Homeoffice unpraktisch. Andere sagen: Größere Displays mit guter Qualität oder OLED-Technik sind mittlerweile erschwinglich.

Mehr OLED

Die Vorteile selbstleuchtender OLED-Displays für Notebooks liegen eigentlich auf der Hand. Mehr Farben, bessere Kontraste, tiefere Schwarzdarstellung und – je nach Anwendung – auch geringerer Energieverbrauch. Das Problem bisher: „Es muss sich erst zu bezahlbaren Flächen entwickeln“, sagt ein Branchenvertreter. Das ist wohl erstmal alles. Ob Lenovo, Acer, LG oder Asus, sowie Gaming-Marken – sie alle haben ein oder mehrere Modelle mit OLED-Displays auf der Messe.

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Buchen Sie Yoga 9i
Warum nicht im Hochformat? Auch das Yoga Book 9i von Lenovo lässt sich so nutzen.Foto: Till Simon Nagel/dpa-tmn

Lenovo zeigt auf der CES zwei Notebooks mit zwei Bildschirmen. Das Yoga Book 9i besteht aus zwei Displays, die durch ein 360-Grad-Scharnier mit einem eingebauten Lautsprecher verbunden sind. Das Gerät kann wahlweise als Dual-Screen, als Laptop mit virtueller Tastatur und eineinhalb Bildschirmen genutzt werden.

Thinkbook Plus Twist
Lenovos Thinkbook Plus Twist hat einen OLED-Bildschirm auf der Vorderseite und ein E-Ink-Display auf der Rückseite. Sie können zwischen ihnen mit dem Scharnier wechseln.Foto: Till Simon Nagel/dpa-tmn

Das Thinkbook Plus Twist verfolgt einen anderen Ansatz. Das Notebook verfügt über einen Doppelbildschirm – ein 4K-OLED-Display innen und ein farbiges E-Ink-Display außen. So können Sie zum Beispiel unterwegs sehr energieeffizient schreiben oder lesen. Das vertikal schwenkbare Scharnier ermöglicht es Ihnen, zwischen den beiden Seiten des Displays zu wechseln.

Thinkbook Plus Twist
Das farbige E-Ink-Display des Thinkbook Plus Twist von Lenovo ermöglicht ein äußerst wirtschaftliches Arbeiten. Mit Spielen und Videos kommt es aufgrund der langsamen Reaktion jedoch nicht gut zurecht.Foto: Till Simon Nagel/dpa-tmn

3D ohne Brille

Räumliche Tiefe auf einem Flachbildschirm – das kennen manche noch von der Mobilkonsole Nintendo 3DS. Beim Acer Predator Helios 300 verfolgen zwei Kameras über dem Bildschirm die Augen des Benutzers, und der Bildschirm erstellt aus Querschnittsbildern ein 3D-Bild. Sie können es nur sehen, wenn Sie direkt vor Ihrem Computer sitzen, aber der Effekt ist ziemlich beeindruckend. Sie müssen nicht einmal eine lästige 3D-Brille tragen.

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ProArt Studiobook 16 3D OLED von Asus
Für eine Person vor einem Computer sieht es viel dreidimensionaler aus. 3D-Modus namens Spatial Vision auf dem ProArt Studiobook 16 3D OLED von Asus.Foto: Zacharie Scheurer/dpa-tmn

Auch ProArt Studiobook von Asus nutzt diese 3D-Technik mit Eyetracking. Hier konzentriert sich die Präsentation des Laptops auf der CES jedoch eher auf Wissensvermittlung oder virtuelle Shopping-Anwendungen.

Raubtier Helios 300
Auf dem Display des Predator Helios 300 ist eine stereoskopische Darstellung des SpatialLabs TrueGame 3D Ultra-Modus gut sichtbar. Wenn Sie direkt vor dem Gerät sitzen, erleben Sie, was in 3D angezeigt wird.Foto: Zacharie Scheurer/dpa-tmn

Notebook-Hersteller betonten Nachhaltigkeit auf der CES

Ein großes Wort, aber es gibt auch konkrete Beispiele für den Erfolg von Recycling oder schonenderem Umgang mit Ressourcen. Zum Beispiel die Vero-Serie von Acer, die aus dem Windows-Laptop Aspire Vero und dem Chromebook Vero besteht. Ein Drittel des Chassis besteht aus recyceltem Kunststoff – Consumer Plastic, also aus gebrauchten und weggeworfenen Kunststoffartikeln. Das Ergebnis ist ein schlankes, elegantes graues Gehäuse, das sich gut anfühlt.

Künftige Modelle sollen laut Acer auch Tastaturtasten aus Marineplastik haben. Ein weiterer Pluspunkt: Das Gehäuse lässt sich mit einem normalen Kreuzschlitzschraubendreher öffnen, wenn man den SSD-Speicher oder RAM tauschen möchte. Auch Lenovo und Asus setzen offensiv auf recycelte Materialien – sowohl in den Geräten – Lenovo verwendet beispielsweise recyceltes Magnesium und Aluminium – als auch in der Verpackung. Hier kommen nachwachsende und kompostierbare Rohstoffe zum Einsatz.

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