Formel-1-Liveticker: Sollten Zeitstrafen abgeschafft werden?

8:20 morgens

Sollen vorläufige Bußgelder abgeschafft werden?

Diese Frage stellte Jacques Villeneuve nach dem Großen Preis von Mexiko in seiner Kolumne für Formule1.nl. Hintergrund: Daniel Ricciardo erhielt für seinen Sturz mit Yuki Tsunoda in Mexiko eine Strafe, die sein Ergebnis aber nicht beeinflusste.

„Ich verstehe das Strafsystem auch nicht. Mal sind es fünf Sekunden, mal zehn“, ist der Weltmeister von 1997 überrascht und erinnert daran, dass es nicht das erste Mal ist, dass ein Elfmeter praktisch folgenlos bleibt.

“Letztes Jahr in Silverstone bekam Lewis Hamilton zehn Sekunden”, erinnert er sich. Der Weltmeister hatte daraufhin einen “großen Unfall”. Trotzdem konnte der Rekordmeister das Rennen am Ende noch für sich entscheiden.

„Vielleicht sind Zeitstrafen auch keine guten Strafen. Theoretisch kann man manchmal bewusst eine Strafe nehmen, weil es besser für sein Rennen ist“, erklärt Villeneuve, obwohl zehn Sekunden „normalerweise eine sehr harte Strafe sind“.

Im Fall von Ricciardo änderte dies jedoch nichts am Ausgang des Rennens – und das nicht zum ersten Mal.

11:06 Uhr

Norris: Die neuen Regeln haben ihren Zweck erfüllt

Das neue Formel-1-Reglement soll auch in diesem Jahr wieder engere Rennen ermöglichen. Und laut Lando Norris ging der Plan auf. „Die Rennen haben definitiv mehr Spaß gemacht“, sagt der McLaren-Pilot.

In diesem Jahr, so Norris, sei es „viel besser“, einem anderen Auto zu folgen, „weil der Einfluss des Windschattens und damit das Problem der ‚Schmutzluft‘ nicht so stark ins Gewicht fällt“, erklärt der Brite.

Die Kehrseite ist, dass das Überholen auch bei weniger Windschatteneffekt etwas schwieriger geworden ist. “Spa zum Beispiel war dieses Jahr eines der schlechtesten Rennen in Bezug auf Überholmanöver”, sagte Norris.

„Auf der Gegengeraden vor der letzten Schikane war der Windschatten immer sehr groß. Jetzt gewinnt man im Windschatten nur noch eine Zehntelsekunde statt einer halben Sekunde“, rechnete er vor.

Dennoch sind die neuen Regeln insgesamt ein Erfolg.


10:48 Uhr

Hülkenberg oder Schumacher? Oder beides…?

Das zweite Cockpit bei Haas dürfte zwischen Mick Schumacher und Nico Hülkenberg entschieden werden. Doch Experte Ralf Schumacher hat einen ganz anderen Vorschlag: Warum nicht beide im nächsten Jahr fahren?

„Vielleicht sind nächstes Jahr sogar zwei Deutsche bei Haas“, sagt er bei Sky und ergänzt: „Wer weiß, ob Magnussen noch fit ist?“ Denn nach Silverstone war Mick der „ruhigere und bessere Fahrer“ bei Haas.

Allerdings: Magnussens Vertrag läuft auch noch bis ins nächste Jahr. Dass ihn das Team fallen lässt, ist höchst unwahrscheinlich – zumal der Däne, der in Austin Neunter wurde, nach der Sommerpause auch Haas’ einzige Punkte holte.

Daher ist die Idee von zwei deutschen Piloten gut, aber leider nicht sehr realistisch.


Haas-Fahrerkarussell: Wer weiß, ob Magnussen noch bereit ist?

Ralf Schumacher exklusiv über Mick, Magnussen und Hülkenberg bei Haas. Wird Haas nächste Saison sogar zwei Deutsche haben?


10:29 Uhr

Verstappen: Größter Vorsprung aller Zeiten?

Zwei Rennen vor Schluss liegt Max Verstappen in der Weltmeisterschaft 136 Punkte vor Teamkollege Sergio Perez. Warum ist es erwähnenswert? Denn Verstappen könnte in diesem Jahr den größten Punktevorsprung der Formel-1-Geschichte haben!

Den aktuellen Rekord hält Sebastian Vettel, der die WM 2013 mit 155 Punkten Vorsprung gewann. Das heißt, wenn Verstappen in den verbleibenden zwei Rennen mindestens 20 weitere Punkte von Perez holen kann, haben wir auch hier einen neuen Rekord.

Es ist überhaupt nicht ausgeschlossen. Denn neben den beiden Rennen gibt es in Brasilien auch noch einen Sprint. Verstappen hatte also genug Möglichkeiten, diesen Rekord aufzustellen…


Fotostrecke: Top 8: Formel-1-Fahrer mit den meisten Siegen in einer Saison




09:29 Uhr morgens

Mercedes räumt Fehler ein

Mercedes-Chefstratege James Walls räumte übrigens selbst ein, es sei “im Nachhinein die falsche Entscheidung” gewesen, George Russell für seinen zweiten Stint auf harten statt weichen Reifen zurück auf die Strecke zu schicken.

Du hättest noch ein paar Runden auf den Mediums fahren sollen und dann auf die Softs wechseln sollen. “Ich bin mir nicht sicher, was das Ergebnis gewesen wäre, aber ich denke, es wäre ein besseres Rennen gewesen”, sagte Walls.

Bei Lewis Hamilton hingegen ist es nicht so eindeutig, da ein späterer Stopp hier bedeuten würde, hinter Sergio Perez zurückzufallen. “Wir haben entschieden, dass die Straßenposition zu diesem Zeitpunkt wichtiger war”, erklärt Vowles.

Gleichzeitig bestand die Hoffnung, dass Spitzenreiter Max Verstappen einen zweiten Stopp einlegen müsste. Da das aber nicht geschah, war Hamilton gegen den Weltmeister chancenlos.


Mexiko-Strategie: Mercedes räumt “Fehlentscheidung” ein.

Mercedes-Strategiechef James Walls räumt ein, dass die Silberpfeile nicht nur in Mexiko die richtigen Entscheidungen getroffen haben… Mehr Formel-1-Videos


09:09 Uhr morgens

Binotto: Andere machen auch Fehler

Wenn Ferrari seine Strategie falsch macht, stehen die Italiener traditionell besonders in der Kritik. Teamchef Mattia Binotto weist in diesem Zusammenhang nun darauf hin, dass auch Mercedes zuletzt nicht alles richtig gemacht habe.

“Vielleicht” hat Mercedes das Rennen in Austin schon verloren, “weil sie nicht die richtigen Reifen gewählt haben”, sagte Binotto. Und in Mexiko ging auch der Plan von Mercedes, harte Reifen zu behalten, nicht auf.

Es ist ein Zeichen dafür, dass nicht nur Ferrari manchmal „Fehler“ macht. Mercedes wählte in Mexiko eine Strategie mittlerer Steifigkeit. Die Optionen Medium-Soft oder Soft-Medium erwiesen sich jedoch als besser.


8:53 Uhr morgens

Bottas beim Race of Champions

Nach Sebastian Vettel steht nun ein weiterer aktueller F1-Fahrer für das Race of Champions 2023 fest. Dort startet unter anderem Valtteri Bottas gemeinsam mit seinem Landsmann Mika Häkkinen im Cup of Nations!

„Im Laufe der Jahre sind Mika und ich gute Freunde geworden. Aber es wird besonders schön, neben ihm zu fahren“, sagte der Finne, der auch klarstellte, dass die Freundschaft in den Einzelwettkämpfen natürlich gelassen bleibt.

Für Bottas ist es seine erste Teilnahme am Race of Champions, das am 28. und 29. Januar 2023 in Schweden ausgetragen wird. Eigentlich sollte er dieses Jahr dabei sein, musste seine Teilnahme dann aber kurzfristig absagen.

„Besser spät als nie“, lächelt Häkkinen.


8:36 Uhr morgens

Der Große Preis von Brasilien ist nicht in Gefahr

Sie haben es vielleicht schon aus den Nachrichten gehört: Nicht jeder in Brasilien war mit den Ergebnissen der jüngsten Präsidentschaftswahl zufrieden, die unter anderem zur Blockade mehrerer Autobahnen im Land führte.

Bei einigen F1-Fans gab es auch Bedenken, dass es den Grand Prix beeinträchtigen könnte – und dass die Trucks der Teams es möglicherweise nicht einmal auf die Strecke schaffen.

Inzwischen war aber alles gegeben. Die Formel 1 betont, dass das Rennen im Normalmodus ausgetragen wird. Hoffen wir einfach zum Wohle aller, dass sich die Lage im Land in den kommenden Tagen etwas entspannt.




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