Fußball – Berlin – Windhorst nach Verkauf der Anteile: “Hervorragende Lösung” – Sport

Berlin (dpa) – Fußball-Experten als Investoren statt Neulinge ohne große Vorkenntnisse: Mit der Beteiligungsgesellschaft 777 Partners mit Sitz in Miami wechselt ein neuer Investor zum Fußball-Bundesligisten Hertha BSC als Nachfolger von Lars Windhorsts Unternehmen Tennor, das viel zu bieten hat Erfahrung im Profifußball

„Wir freuen uns sehr, nach dem Erwerb der Tennor-Aktien Partner und Anteilseigner von Hertha BSC zu werden. Mit seiner 130-jährigen Geschichte und als Mitbegründer der Bundesliga ist Hertha BSC ein sehr wichtiger Fußballverein in Deutschland. Es ist eine Sache für uns. Ich fühle mich geehrt, als Aktionär die Zukunft dieses Vereins mitgestalten zu dürfen“, sagte Josh Vander, Gründer und Mehrheitsaktionär von 777 Partners, zu der Übernahme, der Hertha BSC noch zustimmen muss.

Der Klub hat zunächst ein Kaufrecht auf 64,7 Prozent der Anteile, die Lars Windhorst ab 2019 für 374 Millionen Euro erworben hat. Außerdem kann Hertha ein Veto einlegen, wenn ein neuer Investor nicht zu den Werten des Klubs passt. Bereits am Mittwoch zeigte sich Hertha mit dem Verlauf zufrieden. „Alles andere wird nun gemäß unserer Vereinbarung geprüft“, heißt es in der Mitteilung. Am Donnerstagvormittag hatte sich auf der Hertha-Tribüne nichts geändert.

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Windhorst gab am Mittwoch den Verkauf seiner Anteile und einen Tag später das Closing bekannt. „Der Verkauf an 777 Partners ist eine hervorragende Entscheidung und wir sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden“, sagte Windhorst, CEO der Tennor Holding. „Wir übertragen unsere Hertha-Aktien an einen weltweit renommierten Fußballinvestor mit langjähriger Erfahrung. Hertha BSC kann von diesem neuen Gesellschafter erheblich profitieren. Er bringt nicht nur wirtschaftliche Stärke, sondern auch umfangreiche berufliche Erfahrung und ein beeindruckendes Netzwerk an internationalen Fußballvertretern mit. Vereine”.

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Laut Tennor-Sprecher Andreas Fritzenketter dauerten die intensiven Verhandlungen etwa zwei Wochen, erste Kontakte fanden unmittelbar nach der Ankündigung von Lars Windhorst Anfang Oktober statt. Über die Details des Deals haben die Partner Stillschweigen vereinbart.

New Investor ist eine amerikanische Investmentgesellschaft, die sich auf Sport, Medien, Unterhaltung, Versicherungen und Luftfahrt spezialisiert hat. Ab September 2021 investiert das Unternehmen verstärkt in Fußballvereine auf der ganzen Welt von der ersten bis zur dritten Liga. “Wir glauben, dass ein Multi-Club-Modell jedem der beteiligten Vereine einen Mehrwert bringen und es ihnen ermöglichen kann, bestimmte Ziele zu erreichen”, sagte Vander der französischen Sportzeitung L’Equipe nach seinem Amtsantritt beim Drittligisten Red Star Paris. „Es gibt Ressourcen auf Gruppenebene, und diese Ressourcen, die von unserer Holding bereitgestellt werden, eröffnen den Clubs neue Möglichkeiten. Wir haben eine Expertenplattform, von der jeder Club in den Bereichen Datenanalyse, Leistung und Ernährung oder für die kommerzielle Entwicklung profitieren kann. “

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Zum Portfolio gehören neben dem Pariser Vorortklub auch die Erstligisten FC Sevilla, Standard Lüttich, Vasco da Gama aus Brasilien, Melbourne Victory und der Zweitligist CFC Genua. Außerdem hält der Investor Anteile an der britischen Basketball-Liga und dem Club London Lions. Ab Ende Mai 2022 wird die Fußballabteilung von Don Dransfeld geleitet, der zuvor als strategischer Direktor des englischen Erstligisten „Manchester City“ unter anderem für die Akquisition anderer Klubs auf der ganzen Welt tätig war. Mit elf Jahren erschloss der Ökonom auch für den amtierenden englischen Meister neue Geschäftsfelder außerhalb des Profifußballs.

© dpa-infocom, dpa:221124-99-643589/3

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