Fußball – Bierhoff: Flick ist “ruhig und gefestigt” – Sport

Al-Shamal (dpa). Auch im WM-Gruppenspiel gegen Spanien greift Oliver Bierhoff auf die Erfahrungen von Hansi Flick als erfolgreicher Ex-Trainer des FC Bayern und Assistent des ehemaligen Bundestrainers Joachim Löw zurück.

„Er wirkt sehr ruhig und stabil. Er war auch in wichtigen Situationen beim FC Bayern München und war auch Co-Trainer“, sagte der DFB-Geschäftsführer im Interview mit MagentaTV über den Bundestrainer.

Nach einem 1:2-Auftakt gegen Japan droht Katars Fußball-Nationalmannschaft bei einer erneuten Niederlage am Sonntag (20.00 Uhr / ZDF und MagentaTV) bei der WM in der Vorrunde ein frühes KO. Flick gewann mit den Bayern sieben Vereinstitel. Mit der DFB-Elf wurde er 2014 als Co-Trainer Weltmeister.

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Dissonanz im Team

Für Bierhoff spielt es keine Rolle, ob Spanien im zweiten Gruppenspiel oder in den Playoffs der Gegner sein wird. „Du hättest gerne einen leichteren Gegner. Aber wenn es ein Viertelfinale wäre, müsstest du den gleichen Weg gehen“, sagte der 54-Jährige, der für die Organisation der Nationalmannschaft zuständig war. seit 18 Jahren. Bierhoff nannte das Spiel im Al-Beit-Stadion “unser erstes Endspiel”. Nationaltrainer Hansi Flick hat die letzte Trainingseinheit für Samstagabend (Ortszeit) in Al Shamal angesetzt.

Bierhoff wollte die angebliche Dissonanz innerhalb der Mannschaft, auch zwischen verschiedenen Mannschaftsteilen, nicht überbewerten. „Jedes Team hat seine eigene, besondere Identität. Grundsätzlich, auch wenn es kracht: Wir hatten sehr erfolgreiche Nationalmannschaften, die teilweise nicht miteinander geredet haben, wenn man es im Nachhinein hört. Dieser Mythos, dass es elf Freunde geben muss – diese Zeiten sind sowieso vorbei, und früher gab es ihn auch nicht. Eine gewisse Reibung, Konflikt ist immer gut“, sagte er der ARD.

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Das Scheitern der WM hätte für Birhof langfristige Folgen – gerade wegen der in 19 Monaten anstehenden Heim-EM. „Zumindest ist es mehr als das, es hat mit der Begeisterung für die Nationalmannschaft zu tun“, warnte der DFB-Geschäftsführer, bevor es bei einem erneuten Gruppen-K.O. wie vor vier Jahren in Russland die Gemüter schlage.

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„Ich bestreite es nicht, wir befinden uns seit 2018 in einer schwierigen Phase. In dieser Zeit ist uns der emotionale und produktive Durchbruch nicht gelungen. Insofern wäre es in Richtung EM natürlich wichtig und sinnvoll, hier ein erfolgreiches Turnier zu spielen“, sagte Bierhoff. Flicks Ziel nach seinem Amtsantritt im August 2021 war: „Wieder an der Weltspitze stehen .”

© dpa-infocom, dpa:221126-99-669162/2

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