Mahnwache für getötete 15-Jährige in Lankwitz

Von BZ/dpa

Vor einer Woche starb ein 15-jähriger Junge, nachdem er von einem Bus angefahren worden war. Am vierten Adventssonntag versammelten sich viele Menschen am Tatort. Es ist ein Unfall passiert.

Dutzende Menschen haben in Berlin-Lankowitz Mahnwachen für den 15-Jährigen bezahlt, der am vergangenen Samstag bei einem schweren Autounfall ums Leben gekommen ist. Am Sonntagnachmittag trafen sie sich am Tatort an der Bushaltestelle an der Leonorens Avenue, die für etwa eine halbe Stunde für den Verkehr gesperrt war. Vor dem Foto des 15-jährigen Teenagers brannten am Straßenrand Kerzen und die Teilnehmer der Mahnwache legten Blumen nieder. Einige Jugendliche hatten Tränen in den Augen.

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Ein halbes Dutzend Streikteilnehmer saßen zeitweise am Ort des tödlichen Vorfalls auf der Straße. Roland Stempel vom Fußgängerverein Fuss eV sagte, ein trauriger vierter Sonntag stehe bevor. “Leider müssen wir sehr vorsichtig sein.” Stempel stellte fest, dass in diesem Jahr 34 Menschen auf Berliner Straßen gestorben sind, 22 davon zu Fuß oder mit dem Fahrrad.

Wie es genau zu dem tödlichen Unfall auf der Leonorence Avenue kam, ist unklar, sagte Stempel. “Jede bewusste Haltung und jeder Vorwurf wird falsch sein.” Daraus lässt sich nur ein allgemeiner Schluss ziehen: “Unser Verkehr ist zu schnell, zu verstopft und dadurch gekennzeichnet, dass jemand es eilig hat und kann.” Hör nicht rechtzeitig auf.”

Langsamer werden ist für die Verkehrssicherheit unerlässlich. Das gilt insbesondere dort, wo sich die Wege vieler Menschen zu Fuß, mit dem Fahrrad, mit dem Auto oder mit Bus und Bahn in der Stadt kreuzen. Stempel sprach sich für weitere Limits bis 30 km/h aus.

Die Menschen strömten auf die Straßen, um aufzuwachen

Die Menschen strömten auf die Straßen, um aufzuwachen Foto: Fabian Samer/dpa

Während der Beerdigung ereignete sich ein Unfall. „Welche Idioten seid ihr?“, schrie ein Passant die Teilnehmer an. Er sei dann gestoßen worden und zu Boden gefallen, teilte die Polizei mit. Daraufhin wurde die Feuerwehr benachrichtigt. Der Krankenwagen kümmerte sich um diesen Mann.

Zu der Veranstaltung waren mehrere Organisationen eingeladen, darunter Fuss eV, Changing Cities und der ADFC Berlin. Etwa 90 Personen nahmen daran teil, teilte die Polizei mit.

Der Bus hat zwei Mädchen angefahren, nachdem er einen Bahnhof verlassen hatte

Der Bus hat zwei Mädchen angefahren, nachdem er einen Bahnhof verlassen hatte Foto: Spreepicture

Zwei Mädchen im Alter von 14 und 15 Jahren sind bei einem schweren Unfall im Raum Steglitz-Zehlendorf von einem Doppeldeckerbus überrollt worden. Diese Jugendlichen wurden unter dem Bus eingeklemmt und mussten von der Feuerwehr befreit werden. Der 15-Jährige starb noch an der Unfallstelle, der 14-Jährige erlitt schwere Verletzungen. Die beiden sollen bei Rot die Straße überquert haben.

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