Mainz-Kapitän Widmer: “Wir dürfen so nicht auftreten” – Fußball

Nach der bitteren Münchner Niederlage fand Silvan Widmer klare Worte – für die Leistung von „Mainz 05“, bittere Lehren und das Pokalspiel nach der WM.

Die saubere Niederlage gegen den FC Bayern München hat Mainz 05 tief getroffen. Im Interview mit SWR Sport spricht Silvan Widmer über schlechte Gefühle, Lehren aus der Niederlage und die Vorbereitung auf das Pokalspiel.

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SWR Sport: Sie haben gegen den FC Bayern München mit 2:6 verloren – ein Schlag ins Gesicht des Ergebnisses. Wie hast du dich auf dem Rückweg gefühlt?

Silvan Widmer: Es war unangenehm. Wir haben sechs Gegentore kassiert und ich kann mich nicht an das letzte Mal erinnern. Wir haben nicht gut verteidigt, wir waren nicht kompakt genug, wir hatten nicht genug Energie in den Spielen. Viele Punkte gingen in der Abwehr verloren. Und ja, wenn man gegen Bayern spielt, sollte man sich nicht wundern, wenn es sechsmal an der Tür klingelt.

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SWR Sport: Liegt das auch daran, dass Dominic Cor krankheitsbedingt ausfällt und der neue Abwehrchef fehlte?

Vidmer: Ja, Dominic ist wichtig für unser Spiel. Er ist ein Anführer. Ob er vor dem Außenverteidiger oder wie beim letzten Mal in der Innenverteidigung spielt, auf dem Platz ist er immer effektiv. Wir haben genug gute Spieler, die seine Rolle übernehmen können und sollen, wenn er ausfällt. Wir haben ihn vermisst, aber das ist keine Entschuldigung für eine solche Leistung.

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Dominique Corr ist enttäuscht.  GER, 1. FBL, 1. FSV Mainz 05 vs. RB Leipzig 8. Oktober 2022, MEWA Arena, Mainz, GER, 1. FBL, 1. FSV Mainz 05 vs. RB Leipzig (Foto: IMAGO, Nordphoto)

Dominique Cor fehlte der „Bavaria“ krankheitsbedingt.


IMAGO



Foto aus dem Norden


SWR Sport: Warum verhalten Sie sich als Team so? Die Bayern hatten unter der Woche ein Spiel, du warst voller Zuversicht – vielleicht sogar etwas übermotiviert.

Widmer: Wir sind ins Spiel gekommen und ich hatte in den ersten fünf Minuten das Gefühl, dass wir den Ball nicht berührt haben. Die Bayern spielten hin und her, ehe sie vier Minuten später trafen. Zunächst war das Selbstvertrauen verschwunden. Wir dürfen nicht so handeln. Wir haben zu passiv gehandelt. Und wenn man den Bayern so viel Platz lässt, finden sie immer die richtige Lösung. Sie müssen den letzten Schritt tun, um es schwieriger zu machen, mit ihm in einem Duell fertig zu werden. Das fängt ganz hinten an, geht aber durch das ganze Team.

SWR Sport: Hat Ihnen die 3:1-Führung zur Halbzeit trotz eines verschossenen Elfmeters Hoffnung gemacht?

Vidmer: Natürlich war es wichtig für die Moral. Wir haben uns in der Halbzeit gesagt, wenn wir hier 2:3 machen, werden die Bayern auch nervös sein. Das war natürlich unser Ziel. Aber dann haben wir keinen Schuss mehr gefunden, den Ball kaum noch gewonnen. Nach einer Flanke von Aaron hatte ich früh noch eine Chance, ansonsten fehlte uns in der zweiten Halbzeit klar.

SWR Sport: Vielleicht war der Trainer deshalb nach dem Spiel besonders enttäuscht von der zweiten Halbzeit? Sie haben wahrscheinlich große Pläne für diese zweite Hälfte.

Vidmer: Natürlich. In der zweiten Halbzeit konnten wir dem Gegner nicht mehr so ​​viele Probleme bereiten wie in der ersten Halbzeit. Wir hatten einfach nicht genug.

SWR Sport: Wenn Sie diesem Spiel etwas Gutes abgewinnen wollen, dann können Sie sagen, jetzt haben Sie ein tolles Video-Tutorial zur Vorbereitung auf ein Pokalspiel…

Vidmer: Genau. Davon ist man noch weit entfernt. Aber wenn wir dann im Pokal gegen die Bayern antreten, wissen wir, wie man das nicht macht.

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