Starttermin für 49-Euro-Ticket weiter offen | Freie Presse

Grundsätzlich waren sich Bund und Länder einig: Es soll ein bundesweites 49-Euro-Ticket für den Nahverkehr geben. Aber wann genau geht es los und kann man das Angebot erhöhen?

Berlin.

Offen ist auch der von Bund und Ländern geplante reguläre Starttermin des 49-Euro-Monatstickets für den Nah- und Regionalverkehr. Der Eisenbahn- und Verkehrsverbund (EVG) erwägt eine Demonstration im Frühjahr.

Die Einführung des Deutschlandtickets zum 1. April scheint aus unserer Sicht sicher, weil einige Fragen zur Umsetzung noch nicht geklärt sind“, sagte EVG-Chef Martin Burkert dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). Mitteilung des Bundesverkehrsministeriums “Die Bundesregierung muss den Starttermin für das Deutschlandticket benennen und den Ländern eine Preisschätzung geben.”

Als Ziel für die Einführung des neuen Tickets hat Bundestourismusminister Volker Wissing (FDP) Anfang 2023 genannt. Ein Starttermin bereits im Januar gilt jedoch als unwahrscheinlich. Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen sieht den Start des Deutschlandtickets Anfang März als offiziell an.

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Die Hälfte der Mittel kommt von Bund und Ländern

Für eine Sondersitzung der Verkehrsminister des Bundes und der Länder am Dienstag (29.11.) hat Bremen als Landespräsident einen Antrag auf bundesweites Ende der Maskenpflicht im Bahnverkehr gestellt Vorführung des geplanten „Deutschland-Tickets“ Anfang März – sofern die Pandemielage dies zulässt.

Das neue Ticket, Nachfolger des 9-Euro-Tickets aus dem Sommer, kostet drei Milliarden Euro. Bund und Länder finanzieren die Hälfte davon.

Burkert sagte, die Bundesregierung solle bereit sein, notfalls mehr als 1,5 Euro pro Ticket zu zahlen. „Spätestens sechs Monate nach Start des Deutschlandtickets muss der Bund mit den Ländern die bisherigen Kosten evaluieren und gegebenenfalls zusätzliche Mittel einschießen“, betonte Burkert. Diese Vereinbarung sollte die Bundesregierung in einer Sondersitzung der Verkehrsminister den Ländern treffen. Klimapolitisch droht jedoch ein „Totalverlust“. Aus Sicht der Verkehrsunternehmen sind noch finanzielle Fragen offen.

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Schiene: Das Schienennetz ist in der Nachfrage nicht gewachsen

Die Deutsche Bahn pocht darauf, dass bei steigender Nachfrage im Regionalverkehr wegen des 49-Euro-Tickets wenig Spielraum für ein größeres Angebot bleibe. „Um wichtige Begegnungsbahnhöfe herum ist im Regionalverkehr kein Platz für zusätzliche Züge“, sagte der für Infrastruktur zuständige Bahnvorstand Berthold Huber der „Welt am Sonntag“. Aus einem Halbstundentakt kann man keinen Viertelstundentakt machen. “Die Infrastruktur ist dicht.” Man müsste versuchen, mehr Sitzplätze in den Zügen bereitzustellen, aber auch hier gibt es Grenzen. “Die Infrastruktur hat lange verziehen, aber jetzt ist der Ort an einem Punkt angelangt, an dem es unmöglich ist und die Situation Angst vor dem Zusammenbruch hat.”

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Das Wichtigste dürfte die Modernisierung und Kapazitätserweiterung des zunehmend störanfälligen Altnetzes sein. „Das Wetter ist dieses Jahr nicht akzeptabel und die Infrastruktur verursacht einen großen Teil dieses Problems“, betonte Huber. Die Reparaturkosten betragen 50 Milliarden Euro. “Das Problem ist, dass wir zu wenig Netzwerk für zu viel Verkehr haben.” Deshalb sei für 2023 mehr Geld eingeplant, als der Bundeshaushalt vorsehe, auch wenn man den Wert der wirtschaftlichen Belastung der Deutschen Bahn verändere, sagte die Deutsche Bahn Schifffahrt. Wenig Sorge, weil kein Geld und keine Optionen mehr da seien. ( dpa)

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