Trübe Aussichten: Analysten der US-Großbanken zeichnen düsteres Bild für europäische Aktien | Nachricht

• Gute Aussichten für den europäischen Aktienmarkt
• Die Kosten steigen proportional zum Gewinn des Unternehmens
• Die Rezession ist noch nicht billig

Marktanalysten von Goldman Sachs sehen laut CNBC in diesem Jahr eine „sanfte Landung“ für den US-Aktienmarkt, während Europa in eine Rezession abgleiten könnte. Die Experten haben in den vergangenen Monaten ihre Kursziele für mehrere europäische Aktien gesenkt.

Generell rechnen Analysten mit einem Rückgang des Stoxx Europe 600 um 17 Prozent, was die schlechteste Performance des Index seit der Finanzkrise 2008 sein wird. Dies entspricht der aktuellen Lage, denn der Index hat seit Jahresbeginn 15,79 Prozentpunkte verloren des Jahres (Verfall am 28. Oktober 2022). Inflations- und Zinssorgen, die Auswirkungen steigender Renditen auf die Gewinne und politische Unsicherheiten – sei es der Krieg in der Ukraine oder die Regierungskrise in Großbritannien – haben die Aktienmärkte fallen lassen. Höhere Inflationsraten und die Art und Weise, wie die Zentralbanken mit Zinserhöhungen dagegen vorgehen, schüren auch Ängste vor einer weltweiten Rezession.

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Makroökonomische Faktoren bestimmen das Wachstum

Stephane Ekolo von TFS Derivatives zeichnet daher ein positives Bild für den europäischen Markt bis Ende des Jahres und darüber hinaus. Eine Erholung sei seiner Meinung nach nicht in Sicht, betonte der Analyst Bloomberg. „Der makroökonomische Gegenwind lässt bei weitem nicht nach, die geopolitischen Spannungen nehmen weiter zu, und mit der immer höheren Inflation sehe ich eine Zerstörung der Nachfrage, die in dieser und der nächsten Berichtssaison zu spüren sein wird“, sagte der Marktanalyst, der im März eine genaue Schätzung abgegeben hatte der aktuelle Markt in diesem Jahr.

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Bank-of-America-Analystin Milla Savova ist ebenfalls pessimistisch, weil „die Aktien auch nach dem diesjährigen Verkaufsjahr nicht den anhaltenden Wachstumsverlust einpreisen, der in den kommenden Monaten erwartet wird“. Da steigende Kosten und nachlassendes Wirtschaftswachstum weiterhin Druck auf die Unternehmensgewinne ausüben, erwarten Ökonomen einen Gewinnrückgang um 20 Prozent. Die aktuell scheinbare Ertragsstabilität in Europa kann nicht von Dauer sein. Milla Savova sieht den Stoxx 600 bei 380 Punkten (aktuell 410,76 Punkte, Schlusskurs 25.10.2022).

Düstere Aussichten für Europa

Ein guter Start in die Nachrichtenperiode, die mit einigen positiven Überraschungen aufwartet, bietet einen kurzen Zeitraum, kann sich jedoch laut Analysten der Bank of America nicht langfristig auswirken, da die Gewinnperspektive beschädigt wird. Technische Bedingungen können einige Vorteile bieten, aber die Grundlagen sind begrenzt.

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Die schwierige gesamtwirtschaftliche Situation und die Schwäche des Euro gegenüber dem US-Dollar trüben die Wachstumsaussichten der „Old Economy“ erheblich. Die Eurozone hängt derzeit von all den guten Nachrichten ab, um herunterzukommen und aus ihr auszubrechen. “Die beste Wirkung auf die Kombination von Wachstum, Inflation und… Finanzpolitik oder Investorenemission wird für einen wahren Bärenmarktboden in naher Zukunft benötigt“, zitierte Goldman Sachs-Strategin Cecilia Mariotti Bloomberg.

Redakteur des finanzen.net-Büros

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