Ukraine-Krieg im Liveticker: +++ 06:04 Ukraine meldet vier zerstörte Munitionsdepots​ +++

Ukrainekrieg live
+++ 06:04 Ukraine kündigt Zerstörung von vier Munitionsdepots an +++

Die ukrainische Armee behauptet, bei Angriffen auf russische Stellungen im Süden vier Munitionsdepots und Treibstofftanks zerstört zu haben. Das berichtet „Kief Independent“.

+++ 05:12 Selenskyj: Fortsetzung der Getreideabkommen ist ein wichtiges Signal für “die ganze Welt” +++
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bezeichnete die Wiederaufnahme des Getreideabkommens mit Russland als wichtiges Signal. Selenskyj sagte in einer Videobotschaft, es sei ein wichtiges diplomatisches Ergebnis für unser Land und die ganze Welt, dass Russland erneut an der Vereinbarung festhalte.

+++ 03:17 Estland will russischen Bürgern den Besitz von Waffen in diesem Land verbieten +++
Estland will Drittstaatsangehörigen, die in EU- und Nato-Staaten leben, den Besitz von Waffen verbieten. Tallinns Regierung hat am Mittwoch vom Innenministerium vorgeschlagene Änderungen des Waffengesetzes genehmigt, die nun dem Parlament vorgelegt wurden. Nach Angaben der Regierung sind etwa 1.325 Menschen mit insgesamt etwa 3.080 Waffen von den Regelungen betroffen. Laut einem Radiobericht sind die meisten von ihnen in Estland lebende Bürger Russlands und Weißrusslands.

+++ 02:25 UNO: 14 Millionen Ukrainer durch Angriffskrieg vertrieben +++
Nach Angaben des Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen (UNHCR) hat Russlands Invasion in der Ukraine zur größten Vertreibung von Menschen seit Jahrzehnten geführt. „Etwa 14 Millionen Menschen wurden seit dem 24. Februar aus ihrer Heimat vertrieben“, sagte Filippo Grandi, Leiter des Hohen Flüchtlingskommissars der Vereinten Nationen in New York. Und die Situation verbessert sich nicht vor einem scheinbar strengen Winter. „Die Zerstörung der zivilen Infrastruktur durch die Angriffe, die andauert, lässt die humanitäre Hilfe schnell wie einen Tropfen auf den heißen Stein erscheinen“, sagte Grundy. Die humanitäre Hilfe muss weiter ausgebaut, der „sinnlose“ Krieg beendet werden.

+++ 01.12 Uhr Schweiz half Ukraine mit weiteren 100 Millionen Euro +++
Die Schweiz hat der Ukraine weitere finanzielle Unterstützung in Höhe von umgerechnet 100 Millionen Euro zugesagt. Dieses Geld soll laut Schweizer Regierung die Folgen des russischen Angriffskriegs im Winter mindern. Gefördert werden insbesondere Vorhaben zur Erhaltung der Energieinfrastruktur und der Trinkwasserversorgung. Zudem muss die prekäre humanitäre Lage in der Ukraine abgebaut werden.

+++ 23:50 Uhr Selenskyj: Russische Düsenangriffe bedrohen Getreideexporte +++
Nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj hat ein russischer Kampfjet zwei Marschflugkörper mit Getreide über dem Korridor des Schwarzen Meeres abgefeuert. Der Präsident sagt, dass dies fast jeden Tag passiert. Das bedroht Russlands Lebensmittelexporte.

+++ 22:58 Deutsche Gasspeicher sind zu 99,19 % gefüllt +++
Bis zum 1. November haben alle bis auf zwei Gasspeicher in Deutschland den gesetzlich vorgeschriebenen Füllstand von mindestens 95 Prozent erreicht. Das geht aus aktuellen Daten der European Gas Storage Association (GIE) hervor. Demnach waren die deutschen Lager am Mittwoch um 6 Uhr zu 99,19 Prozent gefüllt, das waren 0,29 Prozent mehr als am Vortag. Deutschlands größtes Zwischenlager im niedersächsischen Rehden verfehlte mit einer Auslastung von 92,5 Prozent das Ziel. Ein kleineres Lager im nordrhein-westfälischen Epe meldete einen Wert von 91,1 %.

+++ 22:17 Russland ist bei Biowaffen-Resolution im UN-Sicherheitsrat gescheitert +++
Wie erwartet verlor Russland vor dem UN-Sicherheitsrat mit einer Resolution zu Biowaffen gegen die USA und die Ukraine. Der Text, der auf den unbegründeten Anschuldigungen Russlands basiert, dass die Vereinigten Staaten in der Ukraine biologische Waffen produzieren, erhielt nur zwei Stimmen von Moskau selbst und von China. Die Vereinigten Staaten, Großbritannien und Frankreich stimmten gegen den Entwurf. Die restlichen zehn Länder des 15-köpfigen Rates enthielten sich der Stimme. Zur Annahme waren mindestens 9 Stimmen erforderlich. Diese Resolution wurde als weiterer Versuch Moskaus angesehen, seine unbegründeten Forderungen durchzusetzen.

+++ 21:39 Ukraine: Heftiger Kampf um Bakhmut und Soldar +++
Die Ukraine meldet schwere Zusammenstöße mit russischen Einheiten im Donbass, insbesondere in der Nähe der Städte Bakhmut und Soldar. „Dutzende Angriffe wurden an einem Tag abgewehrt“, sagte die stellvertretende Verteidigungsministerin Hana Maljar im ukrainischen Fernsehen. Wenn die russische Armee vorrückt, wird die Ukraine sofort mit einem Gegenangriff reagieren. Nach Angaben des Generalstabs der Ukraine griff Russland die Infrastruktur in mehreren Regionen des Landes weiterhin mit Raketen und iranischen Drohnen an. Nach Angaben von Beamten der Region Charkiw wurden bei diesen Angriffen fünf Frauen und zwei Männer verletzt. Die Angreifer beschädigten vier Privathäuser, zwei hohe Gebäude und ein Geschäft mit Artilleriefeuer. Die Ukraine wiederum kündigte unter anderem die Zerstörung eines Munitionsdepots an.

Lesen Sie hier die bisherigen Entwicklungen zum Krieg in der Ukraine.

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