UN-Menschenrechtsrat stimmt für Untersuchung der Gewalt im Iran

aus Deutsche Bewerbung

Der UN-Menschenrechtsrat stimmt für eine Untersuchung der Gewalt im Iran

“Die Brutalität des Regimes kennt keine Grenzen”

Im UN-Menschenrechtsrat fordern westliche Staaten die iranische Regierung auf, das brutale Vorgehen gegen die Protestbewegung zu beenden. Aber kann das wirklich etwas gegen das Mullah-Regime ausrichten? Politikwissenschaftlerin Fathollah-Nejad sieht vor allem in Sanktionen einen Sinn.

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Der UN-Menschenrechtsrat verabschiedete eine Resolution gegen den Iran, die eine unabhängige Untersuchung des gewaltsamen Vorgehens der Teheraner Führung gegen die Protestbewegung fordert. Die Mehrheit des Gremiums folgte einer Anfrage aus Deutschland und Island.

DDer UN-Menschenrechtsrat hat beschlossen, eine unabhängige Untersuchung der anhaltenden Gewalt gegen friedliche Demonstranten im Iran durchzuführen. Eine von Deutschland und Island eingebrachte Resolution wurde am Donnerstag in einer Sondersitzung des Rates in Genf angenommen.

In der Sitzung stimmten 25 Ratsmitglieder für den Antrag, sechs dagegen, und 16 weitere enthielten sich. Eine unabhängige Ermittlungsmission soll nun Menschenrechtsverletzungen im Iran dokumentieren und Beweise für eine mögliche strafrechtliche Verfolgung der Verantwortlichen sammeln.

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Gastautor Arye Sharuz Shalicar kommentiert die Ereignisse im Iran

Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) hat sich persönlich vor Ort für die Annahme der Resolution eingesetzt. Baerbock sagte, dass das iranische Volk in den Vereinten Nationen keine Stimme habe. „Aber der Menschenrechtsrat wurde geschaffen, um die Stimme der Menschen zu sein, deren unteilbare Rechte in ihren Häusern verweigert werden.“

Der iranische Vertreter lehnte den Antrag entschieden ab. China versuchte in letzter Minute, den Absatz, der die unabhängige Untersuchung forderte, aus der Resolution zu streichen. Der deutsche Botschafter lehnte dies stellvertretend für die Befürworter ab, der Antrag hatte bei einer Abstimmung keine Chance.

Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) und der isländische Außenminister Thordis Kolbrun Reykfjord Gylfadottir in Genf

Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) und der isländische Außenminister Thordis Kolbrun Reykfjord Gylfadottir in Genf

Bildnachweis: AFP/VALENTIN FLAURAUD

Im Iran gehen seit Wochen viele Menschen gegen die Führung in Teheran auf die Straße. Ursache war der Tod der jungen Kurdin Mahsa Amini Mitte September – sie wurde von der Sittenpolizei festgenommen, weil sie ihren Schal unangemessen getragen haben soll. Die Behörden reagieren härter auf die Proteste.

Nach Angaben des UN-Menschenrechtskommissars Volker Türk wurden seit Beginn der Demonstrationen mehr als 300 Menschen getötet. Die in Oslo ansässige Organisation Iran Human Rights (IHR) geht sogar von mehr als 400 Toten aus, darunter mehr als 50 Kinder.

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