Wolfang Grupp: „Das Geschäft läuft immer so gut, wie ich es führe“ – Wirtschaft

Jemand wie Elon Musk, das müsste ein Unternehmer nach Wolfgang Grupps Geschmack sein. Reich, laut, inkompetent – ​​ein bisschen wie der Chef und Inhaber des Textilunternehmens Trigema schon lange. Nun, der Großvater von Alb wird nicht im T-Shirt oder in der Lederjacke zu sehen sein, Wolfgang Grupp trägt nur Anzug und Piccadilly-Kragen. Stets. Aber sonst? „Ich fand ihn immer gut“, sagte Grupp über Musk. “Aber du hast irgendwo einen Riss.”

Grupp, 80, ist Familienunternehmer in dritter Generation und – wie er selbst sagt – ein Experte. Trigema gehört also allein dir. Deshalb will er seit dreiundfünfzig Jahren jede Entscheidung als letzter Ort treffen. Und deshalb kann man denken, dass er sich für klüger hält als andere. Also sagen Sie, was Sie denken. Lärm. Dabei spielt es keine Rolle, ob es um die Corona-Pandemie oder das Homeoffice, den Krieg in der Ukraine oder die WM in Katar geht.

Auch Lesen :  Amazon Black Friday Woche [Tag 9]

Spenden will er nicht

Deshalb verachtet er alle, die sich aus seiner Sicht vor der Verantwortung drücken und lieber auf staatliche Gelder, Subventionen und Rettungspakete setzen. Er gab seinen 1.200 Leuten einen Job und ihren Kindern einen Berufsabschluss. Und die gestiegenen Preise für Benzin – heuer vielleicht rund sechs Euro mehr als 2021 – zahlt er aus eigener Kraft. Das heißt aber nicht, dass er Geld vom Staat grundsätzlich ablehnt: Grupp stritt sich einst mit dem ehemaligen baden-württembergischen Ministerpräsidenten Erwin Teufel (CDU), weil dieser statt in Burladingen in China Werbeshirts und -mützen bestellt hatte.

Auch Lesen :  Niederlande gegen Ecuador: Valencia stoppt das große Knuffeln - Sport

„Ich bin der Besitzer“, sagte Grupp. Das bedeutet auch, dass Sie für alles verantwortlich sind, was in Ihrem Unternehmen passiert. Mit Ihren privaten Ressourcen. Und so soll es sein, er will es nicht anders: „Bevor der Steuerzahler auch nur einen Euro zahlen muss, habe ich noch nicht einmal ein Dach über dem Kopf“, sagte Grupp. Dadurch werden Entscheidungen fundierter und verantwortungsvoller getroffen. Aber genau daran mangelt es. “Wir brauchen wieder Rechenschaftspflicht in unserer Gesellschaft.”

Dann fällt es plötzlich viel leichter, die eigenen Fehler zu korrigieren. er auch. “Nur wer nicht den Mut hat, seine Entscheidungen zu korrigieren, ist ein Versager.” Und davon gibt es viele, findet Grupp, auch in seinem Unternehmen. „Die größten Versager sind unsere Kunden“, sagte er: das Warenhaus und der Königsorden, Karstadt, Kaufhof und Quelle. „Wir haben ihnen den roten Teppich ausgerollt – und diese Esel sind gescheitert.“ Er, der Chef, hat sich neu erfunden, zuerst in Richtung SB-Warenhäuser und Discounter wie Aldi, später in eigenen Läden und im Internet. „Das Geschäft läuft immer besser, wenn ich es führe“, sagt Grupp. Ihre Aufgabe ist es, sich ändernde Zeiten zu erkennen. Auch mit 80.

Auch Lesen :  Natur - Bad Sobernheim - Widerstandsfähige Wälder: Eder im Soonwald - Wirtschaft

Aber manchmal, sagte Grupp, sei er nicht verärgert darüber, so früh 81 zu werden. “Früher war die Welt gerechter.”

Source

Leave a Reply

Your email address will not be published.

In Verbindung stehende Artikel

Back to top button